Attika Juno 166

Verschiedene Kaminarten

Ein Kamin soll es sein? Aber welcher?

Kamin ist nicht gleich Kamin, wie in vielen anderen Fachbereichen gibt es auch in diesem Bereich diverse Möglichkeiten, Unterschiede und Aussichten. Im Folgenden werden verschiedene Arten der Heizmöglichkeiten durch einen Kamin vorgestellt.

Kaminofen:

Der Kaminofen ist eine gefragte Art und Weise des Heizens und sticht besonders durch eine CO2- Neutralität und eine geringe Verursachung von Emissionen hervor.
Durch die zwei Möglichkeiten der Konvektions- und Strahlungswärme wird durch die Außenhaut Wärme abgegeben und gleichzeitig sorgt die Konvektion für einen warmen, angenehmen Luftstrom, welcher nach außen dringt. Ein Kaminofen ist eine gelungene Art und Weise, die gemütliche Atmosphäre eines offenen Feuers in sein Heim bringen zu können. Unter diese Rubrik fällt beispielsweise auch der Specksteinofen, da dieser lediglich ein Kaminofen mit Auskleidungen durch Specksteinelemente ist.

Wasserführender Kaminofen:

Diese Art des Kamins heizt nicht nur den Raum, in dem er steht, sondern trägt zusätzlich zum Heizwasserkreislauf bei, indem diesem, durch den Ofen erhitztes Wasser, hinzugefügt wird.
Das Erhitzen des Wassers erfolgt durch das Befeuern des wasserführenden Kaminofens und wird, nach dem Zuführen in den Heizwasserkreislauf, im Wärmespeicher gelagert. Am Heizwasserkreislauf wird eine Wassertasche unsichtbar verbaut und ist somit die Basis der Funktion des Ofens.
Hiermit können beispielsweise Fußbodenheizungen betrieben werden.
Außerdem ist der relativ geringe Nachrüstungsaufwand besonders in Altbauten ein Plus.

Pelletofen:

Der oftmals automatisch laufende Pelletofen bietet eine aufwandsarme Alternative zu seinen Kollegen. Er wird mit kleinen Holzpellets angeheizt, welche je nach Einstellung der Heizleistung dosiert in den Ofen gegeben werden.
Dieser Kamin ist eine Alternative, die sehr auf die Energiegewinnung abzielt und damit den Wirkungsgrad in die Höhe treibt.
Aber auch optisch ist der Pelletofen eine schöne Angelegenheit und lässt sich somit gut in den Wohnbereich integrieren.

Wasserführender Pelletofen:

Im Prinzip handelt es sich hierbei um die gleiche Weiterführung, wie bei einem wasserführenden Kaminofen. Es wird also beheiztes Wasser der Zentralheizung hinzugefügt und führt somit zu einer Ausweitung der Wärme, die sich bei einem einfachen Pelletofen auf einen Raum beschränken würde.
Die benötigten Pellets sind, wie bei einem Pelletofen, leicht zu lagern und können auch in empfindlicheren Lagerungsmöglichkeiten abgelegt werden, besonders praktisch ist der geringe Platz, der durch das Lagern der Pellets in Anspruch genommen wird.

Schwedenofen:

Ähnlich wie der Kaminofen und auch in der Funktionsweise gleichend ist der Schwedenofen. Der Unterschied zum Kaminofen besteht darin, dass diese Option erstens: Direkt an eine Wand gestellt werden oder im Raum platziert werden kann, wodurch eine größere Gestaltungsmöglichkeit entsteht. Zweitens: Kann der Schwedenofen auch an ein Heizungssystem angeschlossen werden.
Es sollte jedoch beachtet werden, dass für diesen Ofen zwingend ein Schornstein benötigt wird, da die verheizte Luft eine Möglichkeit zum Entweichen braucht.

Dauerbrandofen:

Unter einem Dauerbrandofen versteht man einen Ofen, der sowohl durch Holz und Pellets, aber auch durch Braun- oder Steinkohle betrieben werden kann. Es handelt sich also nicht um die Möglichkeit eines ewig brennenden Ofens, sondern um die Option mit möglichst wenig Brennmaterial so lange wie möglich auszukommen.